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Inhaltsverzeichnis:

 

- Ein schöner Fund...

- Steinbruch Juchem, Saison 2013

- Rückblick Schweiz 2008

- Neulich im Hunsrück

- Spektakulärer Neufund von Galenit in Eschweiler-Hastenrath

- Hervorragender Neufund von Kugelpyrit in Aachen-Lichtenbusch

 

 


 

 

Ein schöner Fund, leider etwas unhandlich...

 


 

 

Steinbruch Juchem, Saison 2013

Letzten Karfreitag war es wieder soweit, der Steinbruch „Juchem“ öffnete offiziell seine Tore für die teilweise sehr weit angereisten Mineraliensammler und Sammlerinnen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz. Ohne Werkzeug, dafür aber mit seiner Kamera vor Ort war auch Joachim Lorenz (www.spessartit.de), der im Frühjahr 2015 zusammen mit dem „Juchem“-Liebhaber Kay Müssig und geplanter freundlicher Unterstützung von Herrn Dipl.-Ing. Rudolf P. Juchem, ein umfassendes Buch über die Region Idar-Oberstein, mit Schwerpunkt auf dem Steinbruch „Juchem“, herausgeben wird. Nähere Infos darüber können Sie hier herunterladen:

www.meilen-stein.de/Juchem-Buch.PDF

Der Einlass war für 12 Uhr geplant und so standen also ca. 40 - 50 Sammler erwartungsvoll und frierend vor dem noch verschlossenen Eingangstor des Steinbruchs zusammen und rätselten, welches Terrain zum Sammeln auf Anweisung von Herrn Wild, dem Betriebsleiter, von dem neu eingeführten Sicherheitsdienst vorbereitet worden war. Dazu muss man wissen, dass der „Juchem“ sehr weitläufig ist und nicht an jeder Stelle auch gute Funde möglich sind. Der Erfolg des Sammelns hängt also in erster Linie von der zugewiesenen Stelle ab. Die Aussicht darauf war allerdings theoretisch als gut zu bezeichnen, denn die Abbauarbeiten konzentrieren sich schon seit mehreren Jahren im Bereich des so genannten „Wasserfalls“, einer sehr blasen- und mineralreichen Schicht mit den schönsten Amethysten, Calciten und Harmotomen. Auch neongrüne Fluoritoktaeder auf Calcit sitzend konnten letztes Jahr nach längerer Zeit dort wieder geborgen werden. Schon anlässlich der Achatbörse 2013 in Niederwörresbach wurde der Steinbruch über das Wochenende geöffnet und vereinzelte Sammler konnten sehr gute Funde tätigen. Als unschön wurde allerdings seinerzeit geäußert, dass mehr als einhundert Sammler sich eine begrenzte Fläche von ca. 100 m² teilen mussten.

Nachdem sich kurz vor Einlass die meisten Angereisten bei Klaus Krummenauer, dem sehr engagierten und zuvorkommenden Betreiber der, dem Steinbruch vorgelagerten Schleiferei und Gastronomie, ein Ticket besorgt und dabei die Haftungsverzichtserklärung unterschrieben hatten, warteten nun alle gespannt auf Herrn Wild, der als Betriebsleiter das letzte Wort zu sagen hat. Dieser kam dann auch pünktlich um den verdutzten Sammlern mitzuteilen, dass aus Gründen der Sicherheit wegen dem Nachtfrost das Begehen des Steinbruches zu gefährlich sei. Der verständliche Aufruhr unter den Anwesenden war groß und schon nach kurzer Zeit war nach einem erneuten Sicherheitscheck von den anfänglichen Sicherheitsbedenken des Herrn Wild nichts mehr zu hören, denn die Tore öffneten sich für die Sammler, die dann vom sehr freundlichen und kompetenten Sicherheitspersonal nach oben zum Plateau des Wasserfalls begleitet wurden.

Vollkommen demotivierend war allerdings nach geraumer Zeit für weitgehend alle Anwesenden, dass auf dem Plateau lediglich der massive Fels anstand, dem nur wenige zu Leibe rücken konnten, während sich im darunter liegenden Kessel die kurz vorher vom Plateau nach unten geschobenen, mit Drusen übersäten Felsen zu einer mächtigen Halde auftürmten. Dem Gros an Hobbysammlern und Touristen blieb also nichts anderes übrig, als mehr oder weniger lustlos an irgend einem Felsen herum zu klopfen, um entweder nicht ganz umsonst gekommen zu sein oder auch die nunmehr sinnentleerte Zeit totzuschlagen. Allgemein waren die Funde recht spärlich.

Die Woche darauf ergab ein etwas anderes Bild. Von Heidelberg aus kommend – wo ich eine größere Mineraliensammlung übernommen hatte – übernachtete ich am Freitag in Idar-Oberstein, um mich am nächsten Tag erneut auf die Suche zu begeben. Diesmal durften die Sammler zwischen zwei Fundgebieten entscheiden; was für eine erfreuliche Entwicklung im Miteinander zwischen Sammlern und Betriebsleitung zu sprechen scheint und in den letzten Jahren auch nicht selbstverständlich war! Dass die stark drusenhaltigen Brocken im Kessel mittlerweile zur Auftragserfüllung ausnahmslos im Brecher gelandet waren, schmerzte sehr, sollte aber nun abgehakt werden. Eine erneute Sprengung löste nur taubes Gestein...

Um an dieser Stelle auf die derzeitige positive Entwicklung nicht störend einzuwirken, möchte ich auf eine tiefer gehende, verständlichere Berichterstattung verzichten. Der mit der Situation vor Ort nicht so vertraute Leser möge dafür Verständnis haben.

Die gezeigten Bilder machen deutlich, dass gute bis sehr gute Funde jederzeit im Steinbruch "Juchem" möglich sind - wenn auch räumlich stark begrenzt. So war es diesmal lediglich ein ca. 2 m breiter Abschnitt, an dem die Funde gelangen.

Bedanken möchte ich mich persönlich bei Herrn Klaus Krummenauer und auch der Security, vertreten durch die Herren Klingebiel und Klein, die alle, jeder auf seine Art, mit sehr großem Engagement, Feinfühligkeit und letztendlich Courage erreicht haben, dass zum einen alles friedlich blieb und zum anderen der Steinbruch an dem Osterwochenende überhaupt für Sammler geöffnet wurde. Auch bei Herrn Wild möchte ich mich herzlich für seine Lockerheit, Offenheit und Gesprächsbereitschaft bedanken.

 


 

 

Rückblick Schweiz 2008

Fortsetzung des Finderglückes (Bericht vom 20.07.2007)

Nachdem ich in 2007 den Juli kaum erwarten konnte, wurde die Geduld doch mehr als belohnt. Die schöne Fundstelle in der Spreitlaui gab noch etliche Kristalle bis maximal 10 cm Größe und ein paar Stufen frei, die ich mir mit meinen Strahlerfreunden Walter, Paul und Lukas teilte. So waren wir guter Dinge, dass es auch im nächsten Jahr frühzeitig an dieser Stelle so weiterging. Die Schneeschmelze ließ sich aber in 2008 viel Zeit und so konnten wir erst gegen Ende Juni zum Kluftsystem aufsteigen. Auf dem Weg nach oben hob Lukas eher beiläufig einen schönen, wasserklaren Bergkristall auf, so dass unsere Stimmung sich freudig steigerte und wir uns schon von Kristallen umgeben sahen. Aber wie das oft so ist mit den Erwartungen: trotz intensivster Bearbeitung, bei der sich Paul einmal nur durch einen beherzten Sprung, gewarnt durch Walters erschrockenen Aufschrei, vor den zusammenfallenden Gesteinsmassen retten konnte, kam lediglich eine Handvoll Kristalle zum Vorschein. Es schien wie verhext, über den Jahreswechsel war die Kristallquelle versiegt – zumindest an diesem Ort. Viel zu teilen gab es an diesem Tag nicht und so brachen wir, trotzdem gut gelaunt, nach unten auf. Der Abgang bescherte mir auf dem steilen, vereisten Schneefeld dann noch eine ungewollte Rutschpartie, die ich im allerletzten Augenblick mit blutigen Fingern noch kontrollieren konnte. Und das kam so: Nach dem Abklettern im Fels gingen wir auf dem Lawinenschneefeld anfangs hintereinander, bis auf einmal Lukas mit einem unglaublichen Geschick, nur auf seinen Füßen balancierend, in rasanter Geschwindigkeit auf dem vereisten Feld zur Talsohle glitt. Das war der Startschuss für Paul und später auch für Walter, die immerhin noch ihren Eispickel zur Stabilisierung und Geschwindigkeitskontrolle einsetzten. Nun stand ich alleine da oben, Lukas war schon unten, Paul und Walter rutschten kontrolliert abwärts. Was also tun? Es lagen mindestens fünfzehn Minuten vorsichtigen Abstiegs oder aber ein schneller Abgang vor mir. Ich entschied mich trotz nicht vorhandener Erfahrung für die letztere Möglichkeit. Beispiele wie es laufen konnte hatte ich ja vor Augen und so fuhr ich los. Leider konnte ich mit dem Eispickel noch nicht so gut umgehen, verlor ziemlich schnell das Gleichgewicht und rutschte, auf dem Rücken liegend und immer schneller werdend, lediglich verfolgt von Walters ungläubigem Blick beim Überholvorgang, ziemlich flott abwärts, wo dann bald schon der scharfkantige Murenschutt auf mich wartete. Zu meinem Glück gelang es mir dann doch noch rechtzeitig mich zu stabilisieren, indem ich mich, obwohl vom schweren Rucksack stark behindert, in eine Bauchlage bringen und mich so mit meinen Händen in das nicht mehr so feste Eis krallen konnte. So fand auch dieser Ausflug doch noch ein gutes Ende.


Als nächstes, gemeinsames Ziel war die gegenüberliegende Rotlauischlucht bei Guttannen eingeplant. Wir trafen uns früh am Morgen im Dorf und fuhren anschließend zusammen bis kurz vor den Eingang der Schlucht. Dort ging im Herbst 2005 eine gewaltige Gesteinsmure von 500'000 m³ ab, die einen Teil der Grimselpassstraße unter sich begrub. Das ehemals gigantische Blockfeld ist heute noch teilweise erhalten. Nach einem relativ leichten und kurzen Aufstieg kamen wir an die seitlichen Begrenzungen der Schlucht, die aus Murenschutt und instabilem Felsgestein bestehen. Meine Begleiter zogen Ihre Helme auf und stiegen die Steilhänge aufwärts. Ich war diesmal leider ohne Helm, dafür aber mit einem gesunden Respekt vor den sich steil und locker auftürmenden Schuttmassen ausgestattet. Jahrelange Steinbrucherfahrung kombiniert mit unterentwickelter Bergerfahrung mahnten zur Vorsicht. So bewegte ich mich erst einmal dem Bachverlauf folgend nach oben. Erste Klüfte mit chloritisiertem Bergkristall zeigten sich, es folgten brauner Titanit und Adular. An die bestehenden Verhältnisse mittlerweile herangetastet, stieg ich zu Paul und Walter auf, die eine Klufttasche, welche schöne Phantomquarze freigab, bearbeiteten. Erwähnenswert sind noch Steinschlag – das Surren ist schon sehr eindrucksvoll – sowie eine zeitsparende Querung in äußerst brüchigem Gestein, die für mich beinahe 50 Meter tiefer geendet hätte. Lustig war noch der Abstieg mit Durchschreitung eines steilen Lawinenschneefeldes. Kurz vor dem Verlust meines Gleichgewichtes vernahm ich Walters trockenes „Haltung bewahren“, woraufhin er prompt ausglitt und auf seinem Hosenboden landete. Anschließend gab es, im Dorf angekommen, erst einmal ein leckeres Speiseeis und die schönen, allerdings nicht spektakulären, Funde wurden untereinander aufgeteilt. 

Die nächste Suche fand in der Nähe von Reichenbach, dem Wohnort von Paul und Lukas, statt. Dort finden sich im Kalkstein gelegentlich Klüfte mit Fensterquarz sowie schon korrodiertem Calcit. Die Paragenese ist einfach, die Ausbildung der Fensterquarze jedoch wunderschün, entsprechend dem Landschaftsbild. So gestaltete sich der Aufstieg immer staunend, jedoch erst einmal ohne Funde. Pauls spezielle Art eindrucksvolle Felsbrocken, scheinbar ohne großen Aufwand, naturgleich in die Tiefe zu befördern, steigern die Fundchancen natürlich erheblich. Und trotzdem wollte es nicht so recht glücken, bis wir uns auf ca. 2.500 Metern fächerförmig aufteilten. Zielstrebig, so erscheint es im Nachhinein, steigt Paul in die nächste Etage und greift zu einem großen Etwas in einem Spalt, das er im ersten Augenblick für ein Stück verschmutzten Plastikmüll hält. Schnell begreift er aber, dass er wieder einmal einen Rekordfund in seinen Händen hält: den größten bisher gefundenen Fensterquarz in diesem Gebiet! Die Freude war bei uns allen riesig. Hier kommt es nicht darauf an, wer der Finder, dem der Stein gebührt, ist. Das geteilte Funderlebnis ist entscheidend. In solchen Augenblicken zeigt sich entweder die Größe oder aber die Kleinheit des menschlichen Geistes. Die Überraschung für mich war, das ich als Gast den zweiten Griff in die Kluftspalte machen durfte und so einen wunderbaren, handtellergroßen Kristall ans Tageslicht befördern konnte. Leider gab es keinen dritten Kristall, die beiden großen hatten die gesamte Mutterlßsung für sich beansprucht. Und so ging Lukas an dieser Stelle leer aus. Der weitere Aufstieg brachte aber noch ein paar schöne Fensterquarze zutage, so dass jeder in seinem Rahmen mehr als zufrieden war. Der eindrucksvolle Tag endete mit einem köstlichen Bier auf der weiter unten bewirtschafteten Alm und der anschließenden Säuberung der Fundstücke.


 
Der riesige Fensterquarz ist bei Gaby und Paul von Känel in Reichenbach zu besichtigen, dort stehen eine verlockende Menge wunderschüner, einheimischer Mineralien zum Verkauf. Zu besichtigen sind die besten Stücke aus Pauls eindrucksvoller Sammlertätigkeit, auch aus dem Jahrhundertfund am Planggenstock, wo er sich mit einem Strahlerkollegen in den Berg, einer gewaltigen Quarzader folgend, mehr als 13 Sommer hinein arbeitete (http://www.riesenkristalle.ch/).



An einem Regentag stand die Besichtigung der spektakulären Kristallkluft im Gerstenegg an. Diese wurde im Jahre 1974 im Rahmen eines Stollenvortriebs durch die Kraftwerke Oberhasli (KWO) ca. 1,5 km im Berginnern angefahren und noch im selben Jahr unter Schutz gestellt. Der endgültige Ausbau mit Besichtigungsmöglichkeit wurde im Jahre 1987 fertig gestellt. Der Kluftinhalt besteht hauptsächlich aus größtenteils wasserklaren Bergkristall, hellrosa Fluorit, Calcit sowie dem allgegenwärtigen Chlorit.
http://www.grimselwelt.ch/ausfluege/kristallkluft-gerstenegg sowie
http://www.kristalle.ch/Strahlen/Geschuetzte_Kluft_Gerstenegg.asp

 

 


 

 

Neulich im Hunsrück...

Sie stand schon lange an: eine gemeinsame Suche nach Bergkristallen im Hunsrück. Nachdem wir (Danny, Rainer und ich) schon erfolgreich in Eschweiler nach Galeniten gegraben hatten, wollten wir in einem lieblichen Tal im Rheinischen Schiefergebirge auf die gemeinsame Suche nach schönen Kristallen gehen, welche in alpinotypen, oft verstürzten, Klüften auftreten. Danny und Rainer sind Spezialisten in dieser Region und so war unsere Exkursion mit den besten Vorzeichen ausgestattet, zumal Danny schon vorher erfolgreich an dieser Kluft gearbeitet hatte.

Es war ein schöner, sonniger Tag und wir gingen frohen Mutes an die Arbeit. Die Umgebungsbedingungen waren perfekt und somit ließen die guten Funde auch nicht lange auf sich warten. Danny, als Erstfinder und Lokalmatador, wählte sich in die kristallträchtigen Schichten und barg, unterstützt von Reiner und mir, die ersten Kristalle. Es war ein wunderschönes Erlebnis, die oftmals wasserklaren Bergkristalle, die immerhin eine Größe von beinahe 10 cm erreichten, an dieser Stelle zu bergen. Etliche Kristalle erblickten erstmals, dank unserer Geburtshilfe, das Tageslicht.

Befriedigt von dem Erlebnis reinigten wir danach grob bei Reiner die Fundstücke und teilten sie gerecht auf. Ein Blick auf eine, mir gegenüber hängenden, Vitrine belebt diese schöne Erfahrung, während ich nach 3 Monaten abschließend diese Zeilen schreibe, aufs Neue.

 


Spektakulärer Neufund von Galenit in Eschweiler

Im Februar 2007 wurde bei einer Sprengung im Steinbruch Meyer in Eschweiler-Hastenrath, welcher Kohlenkalke und Dolomite aufschließt, eine Druse mit Galenit in spektakulärer Qualität freigelegt. Es konnten mehrere Hundert Stufen mit teilweise hochglänzenden Kristallen von diversen Sammlern geborgen werden ( siehe Sortiment ).

In den Folgemonaten wurden weitere Funde an einer Galenitader, welche sich vertikal quer durch die unterste Sohle zog, gemacht. Dieser Galenit war ausnahmslos von Blättercalcit überkrustet.

Mitte Dezember 2007 wurde diese Fundstelle in meinem Beisein mit meterdickem tauben Erdreich zugeschoben, so daß dort in den nächsten Jahren mit keinen besonderen Funden mehr zu rechnen ist. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden lediglich eingesprengte Butzen von Galenit sowie äußerst selten frei sitzende Kristalle auf Dolomit nachgewiesen.

Weitere dort vorkommende Mineralien sind: Anglesit, Aragonit, Aurichalcit, Azurit, Brochantit, Calcit, Cerussit, Chalkopyrit, Covellin, Cuprit, Dolomit, Gips, Greenockit, Hydrozinkit, Limonit, Malachit, Markasit, Pyrit, Quarz, Rosasit, Siderit, Smithsonit + Sphalerit

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich, auch im Namen meiner diversen Mitsuchenden, bei den Hastenrather Kalkwerken, speziell bei Frau Winter, für die groozügige Toleranz bedanken, auch während der Betriebszeiten unter Haftungsausschluß den Steinbruch betreten haben zu dürfen - Danke!


 

 

Hervorragender Neufund von Kugelpyrit in Aachen

Im Juni 2006 fand der Autor im Rahmen eines Konditionstrainings unverhofft eine außergewöhnliche Fundstelle für Pyrit in Kugelform. Die Pyritkugeln sind an ein Braunkohleflöz gebunden, welches geologisch dem Santon ( Oberkreide ) zuzuordnen ist. Das Alter dieser Schicht beträgt somit ca. 80 – 100 Mill. Jahre. Eine genauere Datierung kann wegen fehlender Leitfossilien nicht vorgenommen werden.

Es fanden sich außerdem inkohlte Hölzer, die teilweise pyritisiert sind. Markasit tritt einzeln oder vergesellschaftet mit Pyrit auf. Weiterhin konnten oberflächlich korrodierte, ansonsten kompakte, Pyrit- bzw. Markasitknollen bis zu 40 cm Größe geborgen werden. Diese stellen wohl die Endform der Pyritisierung eines inkohlten Holzes dar.


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